Ressourcen schonen

Innovative bauliche Konzepte ermöglichen nutzungsoffene Räume für wandelbare Szenarien in einer robusten Hülle. Wichtige Aspekte sind die Integration von Natur, nachhaltigen Rohstoffen und der Kreislaufwirtschaft.

Welche Räume mit Mehrwert – baulich und gedanklich – lassen sich für Münchner und urbane Nomaden im Münchner Kreativquartier schaffen?

Antworten auf diese Fragen suchten Verena Schmidt / Teleinternetcafé, Yvonne Siegmund / HCU Hamburg,  Hans Drexler / DGJ Architektur, Martina Hildebrandt / Landeshauptstadt München, Referat für Arbeit und Wirtschaft und Dr. Kerstin Sailer, UCL, Architektin und Soziologinnen einem Workshop zum Thema der Vernetzung eines neuen Co-Living-Bausteins mit der Stadt München. 

Die Stadt von morgen muss ….

„Die Stadt von morgen ist nicht schwarz oder weiß, sondern ein spannungsvolles Neben- und Miteinander. Gut gestaltete Räume sind ebenso wichtig wie „unfertige“ Nischen, die eine Aneignung durch die Nutzerinnen und Nutzer fördern.“

Verena Schmidt, Teleinternetcafé  

„Die Stadt von morgen muss flexibler sein als die Stadt von heute: 
sie muss verstärkte Um- und Mehrfachprogrammierungen ermöglichen, Vielfalt, Widersprüchen und Ambiguitäten Raum geben, kurzfristige Interimslösungen anbieten wie auch langfristige Perspektiven schaffen.“

Yvonne Siegmund, HCU Hamburg

„Die Stadt von morgen bietet ein ausdifferenziertes Gefüge von privaten und öffentlichen Räumen, das sich den individuellen Anforderungen anpassen und im Laufe der Zeit verändern kann.“

Hans Drexler, DGJ Architektur  

„Die Stadt von morgen…

… sollte Differenz aushalten und Toleranz befördern.

… sollte das Recht auf Raum anerkennen und stärken (auch für Menschen ohne großen Geldbeutel).

… Freiräume lassen und nicht alles durchplanen.“

Dr. Kerstin Sailer, UCL, Architektin und Soziologin 

2019-12-17T09:52:03+00:00