Keine Insellösung

Die Vernetzung und Verbindungen zur Stadt müssen auf allen Ebenen stattfinden – baulich und konzeptionell, digital und analog. Empowerment und Partizipation machen die Attraktivität des Ortes aus – für die Nutzer und die Bewohner der Stadt.

Chaos schafft Identität

Lokal, vernetzt, chaotisch, ungewöhnlich, informell und prozesshaft – diese Attribute braucht das Kreativquartier in München auch zukünftig, um damit seiner Sonderposition im Stadtraum und in der Stadtentwicklung gerecht zu werden. Darin liegt für die urbane Planung des Quartiers und auch für jeden Einzelbaustein die Chance, besondere Orte zu schaffen, die für die Nutzer des Geländes, die künftigen Bewohner, für Münchner und Touristen gleichermaßen attraktiv sind und ungewöhnliche Qualitäten bieten. 

Wie kann Architektur zur Verbesserung des urbanen Lebens beitragen? Und konkret: Was kann ein neuer Baustein für temporäres Wohnen im Kreativquartier für München leisten? So lautete die Fragestellung zur Podiumsdiskussion „Coming soon… Kreativquartier”, die am 11. Juli 2019 im Mucca, direkt vor Ort im Quartier, stattfand. Anlass für die Überlegungen war erneut der Bau des Munich Urban Colab im Münchner Kreativquartier durch UnternehmerTUM und die Landeshauptstadt München. Ab 2020 werden hier Start-ups, Corporate Innovators, Wissenschaftler und Kreative aus der ganzen Welt gemeinsam an intelligenten Technologien und Dienstleistungen für die Stadt und das Wohnen der Zukunft arbeiten. 

2019-12-17T09:55:13+00:00