Freiräume lassen

Freiräume lassen, nutzen und schaffen, um kreative Aneignung zuzulassen (100 % geplante Räume sind tote Räume).

Welche Anforderungen werden die Nutzer an das Gebäude stellen? 

„Die Minimalanforderungen der Nutzer sind die Bereitstellung aller erforderlichen Infrastrukturen, Netzwerke und Services usw. Im Idealfall werden zusätzlich Programme und Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Communities angeboten.“

Markus Frenzl

„Unterschiedliche! Die Nutzer haben sehr unterschiedliche Anforderungen. Ein paar Stichworte sind z.B. der haushälterische Umgang mit Ressourcen inkl. Finanzen, die Selbstbestimmung und der Gemeinschaftssinn, eine Begrüßungskultur sowie die Durchlässigkeit (keine Insel in der Stadt).“

Stefan Breit

„Folgende Anforderungen stellen die Nutzer:
Organisatorisch müssen diese Wohnformen kurzfristig verfügbar und kurzzeitig nutzbar sein, also möglichst flexibel. Baulich hat die oberste Priorität der Schallschutz. Die Zimmergröße darf reduziert werden. Bäder sollten privat sein. Nötig sind Gemeinschaftsküchen mit Aufenthaltsqualität sowie Arbeits- und Besprechungsräume, schnelles Internet und Mobilfunkempfang.“

Moritz Fedkenheuer

„Es ist wichtig, dass die Räume den Bedürfnissen der Nutzer folgen und nicht umgekehrt. Auch wichtig ist, dass die Nutzer bei allen Angeboten für die Gemeinschaft trotzdem ihre Bedürfnisse nach privatem Rückzug realisieren können. Und dass sie dort günstig und gentrifikationsfrei wohnen können.“

Ilka Ruby

2019-12-17T09:22:21+00:00